: GESCHICHTE :

DIE GESCHICHTE UNSERER PRAXIS IST GEPRÄGT VON TRADITION UND FORTSCHRITT...
Im Jahre 1929 als in der Ulmenstrasse die Bauarbeiten am Neubau des Hauses Nr. 3 beendet waren, bezog Herr Zahnarzt Schütze mit der damals gängigen zahnärztlichen Ausrüstung und zahnärztlichen Schwestern die Räume im Erdgeschoss – integriert in den Wohnbereich des Behandlers. In diesem wirkte und lebte er bis 1948 als Zahnarzt und verließ noch vor Gründung der DDR Glauchau in Richtung Norddeutschland. Im September des folgenden Jahres übernahm Dr. Helmut Heilmann (bereits seit 1946 im Landkreis Chemnitz tätig) die als letzter mitarbeitender Zahnarzt von ZA Schütze die zahnärztlichen Räume, um die Zahnmedizin in der Ulmenstrasse 3 fortzuführen – sicher sich nicht dessen bewusst, welch Grundstein er damit legte. In den folgenden Jahren war er nebst seiner Tätig

keit im Hause maßgeblich mit am Aufbau der Polikliniken in Glauchau beteiligt und machte durch seine Qualität und Freundlichkeit die Praxis zu einer der bekanntesten in ganz Glauchau. Im Team mit den stomatologischene Schwestern und Helferinnen Inge Jung, Helga Teubel, Anita Quaas, Karin Hofmann, Christa Solkowski und Anna Friedrich war er für seine Patienten da.

Im Jahre 1984 übernahm Dr. Ulrike Hüttig, die Praxis des Vaters, nachdem sie (ebenfalls in Jena studiert und approbiert) die Assistenzzeit und Facharztausbildung an der Poliklinik Glauchau absolviert hatte. Als eine der letzten „frei niedergelassenen“ Zahnärzte in der ehemaligen DDR standen ihr zuerst Umbaumaßnahmen ins Haus, um die Praxis für nun 2 Zahnärzte gestalten zu können. Dazu verlegte man die gesamten Räumlichkeiten ins 1. Obergeschoss.

Von 1984 an arbeitete nun Vater und Tochter zusammen für das Wohl der Patienten gegen Zahnschmerz und Zahnlücke – im Helferinnenteam mit Schwester Helga Teubel und Christa Solkowski...Ab 1988 verstärkt durch den mithelfenden Ehemann Dr. Klaus-Peter Hüttig, welcher bis dahin an der stomatologischen Abteilung der Poliklinik I Meerane als Zahnarzt und Laborarzt tätig war. Im gleichzeitiger Erweiterung des Teams um die stomatologische Schwester Brigitte Bauer und den Aufbau des Zahnarztlabors auf eine Größe, dass die drei Zahntechniker(innen) Eva Hain, Ute Kosub und Lars Köstler, Zahnersatz für unsere Patienten reparierten und neu herstellten. Schon 2 Jahre später nach Wiedervereinigung und Währungsreform kam es erneuten Umstrukturierungen.

Die Wende lies 1991 die Gemeinschaftspraxis von Dr.Ulrike und Dr. Klaus-Peter Hüttig entstehen und einige Mitarbeiter verließen uns in den Wendejahren und frühen Neuzigern in die Selbständigkeit oder andere Berufe, so dass wir heute mit leicht geänderter Besetzung noch immer in grossem Team für unsere Patienten da sein können. Während der neunziger Jahre begannen wir unseren Schwerpunkt in der parodonto-prothetischen Zahnheilkunde durch stete Fortbildung und Qualifikation auszubauen. Hauptsächlich sind dabei der Erwerb der Zertifizierung zur zahnärztlichen Implantation durch das Karlsruher Institut zu nennen. Ständige Teilnahme am Arbeitskreis Prothetik der Universitätszahnklinik Leipzig sowie die fortwährende Fortbildung sichert einen umfassenden und aktuellen Überblick der „State-of-art“ der Zahnmedizin, wovon wir viele Leistungen anbieten können. (siehe Kapitel 2)

 

In Addaption an das nun etablierte Informationszeitalter können wir seit 2003 auf eine gestaltete Internetseite verweisen, auf welcher im letzten Jahr auch Menschen aus der gesamten Bundesrepublik, den Niederlanden, Canada und den USA geschaut haben, was der www.zahnarzt-glauchau.de zu bieten hat. Die integrierte Englische Version der Informationen hat dazu sicher mit beigetragen. Schon seit längerem ist es ja so das es uns mit Freund erfüllt und eine Ehre ist, auch aus überregionalen Gebieten Patienten z.b. aus dem Spreewald, dem Thüringer Wald, von der Weinstrasse am Rhein, Lindau am Bodensee und Prag sowie vielen anderen weit entfernt gelegenen Orten zu den unseren zählen zu dürfen. Eine indirekte Auszeichnung für unser Team.

Neben all dem Neuen vergessen wir jedoch oft die Wurzeln und erzeugen so im bliinden Stürmen nach vorn ein Vakuum hinter uns, welches einem früher oder später zurück- oder den Boden unter den Füßen wegzieht. Symbolisch errichten wir so aus den zahlreichen historischen Beständen unseres Hauses zusammen mit San.-Rat Dr. Helmuth Heilmann ein „kleines Dentalmuseum“ , was uns daran erinnern soll, welche Hürden wir schon genommen haben und welche Technik wir neben all dem Neuen vielleicht nicht vergessen sollten. Das ist auch die Herausforderung dieser Aufgabe: Die bloße Darstellung von vergangenen Objekten ist in diesem Fall nicht ausreichend. Die gleichzeitige Fixierung des Wissens um die Instrumente, Materialien und Verfahren sind gleichbedeutendes Gut - denn wer wird in einigen Jahren noch wissen wie vor noch 40 Jahren Amalgame verarbeitet und Kronen angefertigt worden sind. Kleine Exkurse in diese Geschichte werden von uns individuell angeboten und können gern von unseren Patienten genutzt werden.

DREI GENERATIONEN - EIN BERUF


Dr.H.Heilmann , Dr. U. Hüttig , Dr. K.-P. Hüttig , Dr. F. Hüttig

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